Herr Bohm und der Hering

nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Peter Cohen und Olof Landström

 

Herr Bohm, der wirklich kein dummer Mann ist, denkt oft nach über die Geheimnisse des Lebens.

Warum hat der Vogel Flügel und kann frei herumfliegen, während andere sich damit begnügen müssen, auf der Erde voranzukommen? Könnte es sein, dass Heringe eigentlich nur aus alter Gewohnheit im Wasser leben? Und: Könnte man diese Gewohnheit ändern? Herr Bohm fängt einen Hering und will es wissen. Aber kann dieses Experiment gelingen?

 

Kein Phänomen ist zu klein, keine Erfahrung zu alltäglich, kein Anblick zu normal, als dass es sich nicht lohnen würde darüber nachzudenken. Das aufmerksame Staunen über das scheinbar Selbstverständliche, das Befragen der Gewohnheit, wie es Herr Bohm, dieser eigenartige Kauz, vormacht, ist das Wesen der Philosophie. Mit dieser Geschichte wird es an die Kinder herangetragen ohne pädagogischen Zeigefinger: Wir beginnen ganz einfach mit Herrn Bohm zu staunen - über pinkelnde Hunde genauso wie über fliegende Vögel und schwimmende Fische.

Alle Erscheinungen dieser Welt sind merk-würdig. Und möglicherweise auch veränderbar?

 

von und mit: Noa S. Wessel und Oliver Dressel

Film: Noa S. Wessel und Fabian Wessel

Musik: Noa S. Wessel und Kian Pourian

Ausstattung: Fabian Wessel

Spieldauer: ca. 45 Minuten

gefördert durch die Region Hannover

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